Innovation
Produkt- und Verarbeitungsinnovationen
Herkömmliche Presskopf- und Geleeprodukte sprechen zunächst die ältere Kundschaft an, die diese Produkte vor allem deshalb kauft, weil sie wohlschmeckend und dabei preiswert sind. Bei jungen und weiblichen Verbrauchern wecken Presskopf- und Geleeprodukte zu Unrecht die Assoziation, dass es sich um fettreiche Fleischwaren handelt, die auch nur als Brotbelag zu verwenden sind. Seit fünf Jahren bringt Gold Meat/Delitrade Zug um Zug ein innovatives Produktsortiment auf den Markt, das vor allem auf die weibliche Zielgruppe und eine Vielzahl von Verzehrmomenten ausgerichtet ist („Snacking & Grazing”, …). Neben magerem Presskopffleisch werden hierfür auch andere Fleischarten wie Schinken, Putenfleisch und Huhn verwendet. Bei der Garnierung wird maximal auf verschiedene „Signale” geachtet, die das Wohlschmeckende, Kalorienarme und Trendige ausstrahlen. Die Bildmarke TRENDITION kommt beim Verbraucher als Kombination von TRADITION (d. h. Zubereitungen, die von ehrlichen Fachleuten hergestellt werden, die nur mit ehrlichen Ausgangsmaterialien arbeiten) und TRENDY an (d. h. mager, wohlschmeckend und zu jeder Tageszeit zu konsumieren).
Der Trend zu natürlicheren Produkten beim Verbraucher ist ungebrochen. „WENIGER SALZ” und „BIO” erfordern eine völlige Kehrtwende bei den herkömmlichen Produktionsprozessen. Als Marktführer in der Nische der Gelee- und Aspikprodukte hat Gold Meat/Delitrade als erster Presskopfhersteller die Initiative ergriffen und durch einen innovativen Pökelprozess Endprodukte mit einem viel niedrigeren Salzanteil als heute üblich auf den Markt gebracht. Auch Bio-Produkte können (sofern sie aus Presskopf von Bio-Schweinen hergestellt werden) mit dem innovativen Pökelprozess vollständig biologisch und natürlich hergestellt werden.
Für die Entwicklung und Optimierung dieser innovativen Entwicklung kann Gold Meat/Delitrade seit 2004 auf die finanzielle Unterstützung des IWT (Instituut voor Wetenschappelijk Technologisch Onderzoek) zählen, weshalb zwischen 2006 und 2010 zwei verschiedene, aber einander ergänzende Pilotanlagen gebaut und getestet wurden.
Die wissenschaftliche Begleitung liegt in Händen des Teams von Prof. H. Paelinck (KU Leuven-KAHO St. Lieven), und ein wesentlicher Wissensbeitrag stammt vom deutschen Fraunhoferinstitut.